Der dentinostic Zahnlexikon
Bruxismus – Zähneknirschen und seine Folgen

Definition – Was ist Bruxismus?
Bruxismus ist eine Parafunktion – eine unbewusste, nicht funktionelle Aktivität der Kaumuskulatur. Beim Schlafbruxismus knirschen oder pressen Betroffene im Schlaf, beim Wachbruxismus geschieht das tagsüber, häufig in Stressphasen oder bei starker Konzentration. Die dabei entstehenden Kräfte können bis zu 400 kg auf die Zähne wirken und langfristig massive Schäden verursachen.
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Ursache – Wie entsteht Bruxismus?
Die Ursachen sind vielschichtig und häufig miteinander verknüpft:
- Stress und psychische Anspannung – der mit Abstand häufigste Auslöser
- Fehlbiss – ungleichmäßiger Zahnkontakt regt das unbewusste Knirschen an
- Schlafstörungen – Schlafapnoe ist häufig mit Bruxismus assoziiert
- Medikamente – bestimmte Antidepressiva (SSRIs) können Bruxismus als Nebenwirkung auslösen
- Genussmittel – Koffein, Alkohol und Nikotin erhöhen das Risiko deutlich
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Risikofaktoren – Wer ist besonders gefährdet?
Bruxismus kann jeden treffen, aber bestimmte Gruppen sind stärker betroffen:
- Menschen in Hochstressphasen – beruflich oder privat stark belastete Personen
- Personen mit Angststörungen oder Depression – psychische Erkrankungen und Bruxismus treten häufig gemeinsam auf
- Kinder und Jugendliche – Bruxismus in der Wachstumsphase ist verbreitet, gibt sich oft von selbst
- Personen, die regelmäßig Koffein oder Alkohol konsumieren
- Patienten mit unbehandeltem Fehlbiss oder kieferorthopädischen Auffälligkeiten
Symptome – Welche Zeichen deuten auf Bruxismus hin?
- Abgeschliffene, verkürzte oder rissige Zähne
- Kieferschmerzen und -steifheit, besonders morgens nach dem Aufwachen
- Chronische Kopfschmerzen und Nackenverspannungen
- Kiefergelenkknacken oder -blockade beim Öffnen des Mundes
- Empfindliche Zähne durch fortschreitenden Schmelzverlust
- Partner berichtet von hörbarem Knirschen während des Schlafs
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Diagnose – Wie wird Bruxismus festgestellt?
Da Bruxismus meist im Schlaf stattfindet, bemerken viele Betroffene ihn lange nicht. Der Zahnarzt erkennt typische Abnutzungsmuster an den Kauflächen und Schneidekanten der Zähne – ein eindeutiges Zeichen für chronisches Knirschen. Zusätzlich werden das Kiefergelenk und die Kaumuskulatur auf Druckschmerz und Verspannungen untersucht. In Zweifelsfällen kann eine Schlafuntersuchung (Polysomnographie) den Schlafbruxismus bestätigen.
Therapie – Wie wird Bruxismus behandelt?
Die wichtigste Sofortmaßnahme ist eine individuell angefertigte Aufbissschiene, die nachts getragen wird und die Zähne vor weiterer Abnutzung schützt. Darüber hinaus helfen Stressreduktion, Physiotherapie für die Kiefermuskulatur sowie bei Bedarf eine Bisskorrektur. In schweren Fällen kann eine Botox-Injektion in die Kaumuskulatur die Knirschintensität erheblich reduzieren, ohne die normale Kaufunktion zu beeinträchtigen.
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