Der dentinostic Zahnlexikon

Fachbegriffe einfach erklärt – damit du weißt, was hinter deiner Diagnose steckt..

Granulom – Entzündliche Veränderung an der Zahnwurzel

Ein Granulom ist eine entzündliche Gewebeveränderung an der Spitze einer Zahnwurzel. Es entsteht meist als Reaktion auf eine tote oder infizierte Pulpa und wird oft zufällig im Röntgenbild entdeckt – ohne dass der Patient Schmerzen verspürt.
3 Fakten über Abrasion:
Granulome sind oft jahrelang symptomlos – regelmäßige Röntgenkontrollen sind entscheidend.
Nach erfolgreicher Wurzelbehandlung bildet sich das meiste Granulomgewebe innerhalb von Monaten zurück.
Ein unbehandeltes Granulom kann zu einer Zyste wachsen und größeren Knochenabbau verursachen.

Definition – Was ist ein Granulom?

Ein periapikales Granulom ist eine umschriebene Ansammlung von Entzündungszellen (Granulationsgewebe) an der Wurzelspitze eines Zahns. Es bildet sich als Abwehrreaktion des Körpers auf Bakterien, die aus einem toten oder infizierten Zahnmark (Pulpa) in das umliegende Knochengewebe gelangen. Im Röntgenbild erscheint das Granulom als dunkle Aufhellung um die Wurzelspitze.

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Ursache – Wie entsteht ein Granulom?

  • Abgestorbenes Zahnmark – Nekrose der Pulpa durch tiefe Karies oder Trauma
  • Unbehandelte Pulpitis – Entzündung breitet sich über die Wurzelspitze aus
  • Unvollständige Wurzelkanalbehandlung – verbliebene Bakterien reaktivieren die Entzündung
  • Mikrorisse in der Wurzel – Bakterien gelangen durch feine Kanäle ans apikale Gewebe

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Risikofaktoren – Wer ist besonders gefährdet?

  • Patienten mit unbehandelter tiefer Karies
  • Zähne nach Traumata, auch wenn sie äußerlich unversehrt erscheinen
  • Patienten mit alten, undichten Wurzelbehandlungen
  • Immungeschwächte Personen – erhöhtes Risiko für Ausbreitung

Symptome – Wie erkennt man ein Granulom?

  • Häufig symptomlos – Zufallsbefund im Röntgen
  • Gelegentlich dumpfer Druck- oder Berührungsschmerz am betroffenen Zahn
  • Bei Aktivierung: Schwellung, Schmerz oder Fistel (kleines Löchlein im Zahnfleisch)
  • Verfärbung des betroffenen Zahns durch abgestorbenes Zahnmark

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Diagnose – Wie wird ein Granulom festgestellt?

Das Granulom ist auf Röntgenaufnahmen als rundliche Aufhellung (dunkler Hof) um die Wurzelspitze erkennbar. Der Zahnarzt prüft die Vitalität des Zahns – bei Granulom reagiert er nicht auf Kältereize. Ein DVT liefert präzisere räumliche Informationen über Größe und Lage.

Therapie – Wie wird ein Granulom behandelt?

Die Standardtherapie ist eine Wurzelkanalbehandlung: Der infizierte Wurzelkanal wird gereinigt, desinfiziert und dicht verschlossen. In den meisten Fällen bildet sich das Granulom danach zurück. Bei Misserfolg oder großen Zysten kann eine Wurzelspitzenresektion (chirurgische Entfernung der Wurzelspitze samt Granulom) notwendig sein.

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